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Sonderwoche „Nacht erleben“ der 1. Oberstufe

Zu später Stunde in der Aula

Schattenspiel zu später Stunde in der Aula


Die Schülerinnen und Schüler der 1. Oberstufe des OZ Mühlizelg erlebten eine wirklich spezielle Sonderwoche zum Thema „Nacht“. Während einer Woche sollten die Jugendlichen erleben, wie es ist, wenn man nachts aktiv ist, folglich tagsüber schläft und so den gewohnten Tag-Nacht-Rhythmus stark verändert. Daneben sollten die Schülerinnen und Schüler Einblick in verschiedene Berufe gewinne, in welchen auch nachts gearbeitet wird und schliesslich stand auch das Erleben der Natur während einer Nacht auf der Liste der Ziele für diese Woche.

 

Den Auftakt machte am Montag ein eher schulisches Thema, setzten sich die Schülerinnen und Schüler doch mit Balladen auseinander, welche einen mehr oder weniger engen Bezug zum Thema „Nacht“ aufwiesen. Diese Balladen wurden gegen Mitternacht als Schattenspiel in der Aula vorgeführt, bevor es wieder nach Hause ging.

 

Die beiden folgenden Nächte verbrachten die Schülerinnen und Schüler entweder im Wald oder einer Höhle, wobei auch Feuer machen, Biwaks aufstellen und das Outdoor-Erlebnis auf dem Programm standen. In der zweiten Nacht gab es verschiedene Aktivitäten, für welche sich alle zu entscheiden hatten. So gab es Führungen bei der Polizei und der Berufsfeuerwehr, konnte die Arbeit eines Bäckers in verschiedenen Bäckereien der Umgebung kennen gelernt werden. Weitere Schülerinnen und Schüler fuhren mit einem Berufsfischer auf den Bodensee, lernten mit einem Spezialisten Vogelstimmen kennen oder Wildtiere im Wald beobachten.

 

Als Abschluss der Sonderwoche wanderten wir schliesslich in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag vom OZ Mühlizelg bis zum Hallenbad Blumenwies. Eindrücklich, wie dunkel es trotz des fast vollen Mondes im Wald war. Und natürlich wird auch das Baden mitten in der Nacht bestimmt in bester Erinnerung bleiben. Müde ging es schliesslich zurück ins OZ, wo ein einfaches Frühstück auf die Schülerinnen und Schüler wartete, bevor es nach Hause ging, wo die allermeisten wohl gleich todmüde ins Bett fielen.

 

Die folgenden Berichte einiger Schülerinnen zeigen, dass die Woche hat Spass gemacht hat. Bestimmt können die Jugendlichen einiges aus dieser Woche „mitnehmen“, zumindest haben alle die Erfahrung gemacht, wie es sich anfühlt, wenn der gewohnte Schlafrhythmus verändert wird.

 

Schülerstimmen

Unser Thema in dieser Sonderwoche für die 1. Oberstufe war „Nacht“.

Das heisst, wir gingen in der Nacht weg und holten am Tag unseren Schlaf nach.

Am Montag hatten wir den ganzen Tag frei. Um 18:00 Uhr gingen wir ins OZ. Dort gab es verschiedene Gruppen und die mussten dann ein Schattenspiel vorführen. Es war sehr lustig und amüsant. Der Abend ging bis etwa 00:00 Uhr.

Am Dienstag haben wir alle etwas anderes gemacht. Einige gingen in den Wald oder in eine Höhle und übernachteten dort, andere gingen einen Beruf anschauen. Das Gleiche machten wir am Mittwoch. Allerdings mussten einige erst um ein Uhr nachts andere schon um 21:00 Uhr bereit sein.

Am Donnerstag mussten wir um 22:00 Uhr beim OZ sein. Wir wurden in zwei Gruppen unterteilt und gingen verschiedene Wege. Wir sind ungefähr 4h gewandert. Als wir dann im Hallenbad Blumenwies ankamen, waren wir alle sehr erschöpft. Trotzdem hatten wir sehr viel Spass in der Badi und konnten 2h schwimmen. Danach ging es mit dem Bus zurück ins OZ, wo wir ein kleines Frühstück bekommen haben.

Die Sonderwoche hat uns sehr viel Spass gemacht und sie wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!:)

Aline O., 1a

 

 

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gingen einige in den Wald oder in eine Höhle. Ich ging in den Wald. Wir mussten ca. 1h laufen, bis wir auf dem Sonnenberg ankamen. Dort konnten wir zuerst etwas essen und danach konnten wir zwischen verschiedenen Zeltarten auswählen, welche wir dann mit Planen bauen durften. Später machten wir ein Geländespiel. Um 1:00 Uhr war Nachtruhe und wir mussten schlafen gehen. Am nächsten Morgen wanderten wir zurück ins OZ Mühlizelg. Als wir dort waren, konnten wir selbständig nach Hause gehen.

Am Donnerstagabend trafen sich alle von der ersten Oberstufe vor dem Schulhaus, da wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und wanderten los. Es war anstrengend aber doch ein bisschen lustig. 4h waren wir unterwegs, bis wir im Blumenwies ankamen. Endlich durften wir baden gehen und uns amüsieren. Als alle todmüde waren, fuhren wir mit dem Bus zurück zum OZ. Dort bekamen wir ein ‚‚Brötchen‘‘ und etwas zu trinken. Danach wurden die Engelburger nach Hause gefahren und so war die Sonderwoche vorbei.

Anna M., 1a

 

 

Am ersten Tag traf sich die ganze erste Oberstufe um 20:00 beim OZ Mühlizelg in der Aula. Dort teilten uns die Lehrer in Gruppen ein, dazu bekam jede Gruppe eine Ballade oder ein Gedicht (z.B. von Goethe „der Erlkönig“) zugeteilt. Dies sollten wir in ein Schattenspiel umsetzen. Zum Üben bekam jede Gruppe ein eigenes Klassenzimmer zur Verfügung. In den Gruppen wurde gebastelt, gelacht und geprobt. Um 22.00 Uhr wurde es Ernst: Wir mussten unser Schattenspiel, das wir vorbereitet hatten, aufführen. Es machte sehr viel Spass, weil immer mal wieder ein Unfall passierte. Beispielsweise war das Pferd r so klein wie ein Schuh. In der Hälfte der Vorführungen bekamen wir einen leckeren Pausensnack: einen Schokoriegel und ein Getränk nach Wahl. Nach dieser Nacht gingen wir mit einem Vorgeschmack auf die kommenden Tage nach Hause.

Am Dienstag konnten wir ausgiebig schlafen. Leider ahnten wir noch nicht, dass wir die nächste Nacht garantiert nicht schlafen können.

Zuerst einmal trafen wir uns beim OZ. Von dort aus bis zu unserem Lagerplatz wanderten wir etwa 55 Minuten. Dort angekommen erwartete uns ein warmes Feuer und Kuchen. Über dem Feuer durften wir alle unsere Würste, Marshmallows, etc. braten. Nach einem leckeren Abendessen bauten wir unser Nachtlager. Eine Mädchengruppe, darunter auch wir, waren zu faul und wollten einfach ausprobieren, wie es sich unter freiem Himmel schlafen lässt. Bevor wir schlafen „sollten“, spielten wir ein Spiel. Anschliessend stolperten wir zu unseren Schlafplätzen. Unsere Gruppe, die unter freiem Himmel schlief, plagten die ganze Nacht Mücken. Die schlaflose Nacht hat aber trotzdem viel Spass gemacht.

Lucija B. und Chiara T., 1a

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