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Kennenlerntage der 1. Oberstufe

Gleich zu Beginn der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien begaben sich alle Erstklässler auf eine etwas andere Schulreise. Die Schülerinnen und Schüler sollten Gelegenheit haben, sich etwas besser kennen zu lernen und sich auch während einer gewissen Zeit mit allen Schülerinnen und Schülern der ersten Oberstufe auszutauschen. So blieben die einzelnen Klassen am ersten Tag mehrheitlich unter sich, bevor sich abends alle Klassen in der Badi Diepoldsau zu einem gemeinsamen Abend und einer gemeinsamen Übernachtung trafen. Der Abschluss am Dienstagmittag war dann wieder Sache jeder Klasse.

Das Ziel der Tage, dass sich die Schülerinnen und Schüler sowohl innerhalb der Klasse als auch innerhalb der Schulstufe besser kennen lernen sollten, wurde vollauf erreicht. Allen Beteiligten haben die beiden Tage grossen Spass gemacht und bestimmt wurde die Grundlage für eine tolle Oberstufenzeit gelegt!

Patrick Keller, Klassenlehrer 1b

 

Dieses Jahr gab es für die 1. Oberstufe eine spezielle Schulreise. Am Montagmorgen traf man sich mit seiner Klasse am jeweiligen Treffpunkt. Danach ging es auch schon los, man lief zu allen Schülern der Klasse nach Hause. Auch wenn das nicht so toll klingt, hat es trotz einigem Gepäck und langer Marschzeit sehr viel Spass gemacht. Man lernte auch neue Mitschüler besser kennen und hatte viel zu lachen. Zu Mittag assen wir gebratene Würste, Sandwiches oder Ähnliches. Weil meine Klasse mit ihrer Route früher fertig war als geplant, gingen wir noch ins Restaurant im Gründenmoos. Dort durften wir uns ein Eis nehmen.

Am Bahnhof St. Gallen trafen sich alle Klassen der 1. Oberstufe, von wo wir uns auf den Weg nach Diepoldsau machten. Nach einer kurzen Zugfahrt ging es dann nicht mehr lange bis zur Badi. Dort durfte man sich noch ein bisschen im Wasser vergnügen, nachdem man seine Sachen aufs Zimmer gebracht hatte. Gleich nach dem Baden stand schon das Abendessen auf dem Programm. Als wir satt waren, durften wir eine Stunde lang selbst noch etwas machen, ehe das offizielle Abendprogramm folgte. Man musste in der Gruppe, die durch alle Klassen gemischt war, Posten erledigen. Als es zu dunkel war, mussten wir uns bettfertig machen. Am nächsten Morgen konnten wir nochmals ein bisschen baden, bevor es zurück nach St. Gallen ging. Das Mittagessen, welches wir bei unserem Lehrer zu Hause assen, kochten ein paar Freiwillige. Danach gingen wir auch schon nach Hause. Diese Reise hat sehr viel Spass gemacht.

Livio L., 1a

 

In der zweiten Schulwoche im OZ durften alle neuen Schülerinnen und Schüler die Häuser oder Wohnungen von ihren Klassenkameraden und –kameradinnen. besuchen.

Unsere Klasse startete in Engelburg. Als es Mittag wurde, gingen wir in einen Wald und brieten mitgebrachte Speisen. Dann, nach den letzten Häusern in Abtwil, trafen wir die anderen Klassen der ersten Oberstufe am Hauptbahnhof St. Gallen und fuhren in Richtung Diepoldsau. Wir waren wir zwar vom Wandern erschöpft, aber als wir das verlockende und glitzernde Wasser in der Badi sahen, waren wir wieder hellwach. Einige Minuten später planschten wir fröhlich im kalten Wasser herum. Als wir dann zum Nachtessen gerufen wurden, waren ein paar traurig.

Aber es gab mindestens zwei Gründe, wieso wir wieder glücklich sein konnten:

Erstens durften wir am nächsten Morgen nochmals baden, und zweitens bestand das Nachtessen aus Pommes Frites und Chicken Nuggets, was wirklich allen recht war. Diese zwei Tage waren echt cool.

Florian W., 1a

 

Riesige Karpfen und Hechte in der Badi Diepoldsau

Unser Lehrer, Herr Steinberg, teilt uns mit fröhlicher Stimme mit: „Ihr könnt nun eine Stunde baden, wenn ihr wollt.“ – „Das lass ich mir doch nicht entgehen“, denke ich und ziehe extra schnell mein Bikini an. „Das Wasser ist ja schön warm“, rufen einige, die schon im Wasser sind. Ich renne in das Wasser und schwimme ein paar Meter. Beim Sprungturm hat sich inzwischen eine Schar Schüler gebildet. Sie reden wild durcheinander. Jemand teilt mir mit, dass dort ein kleiner Hecht zu sehen ist. Mich stört es, weil ich ein klein bisschen Angst habe. Aber ich überwinde mich und schwimme mit jemandem auf das kleine blaue Plastikfloss. Dort lassen wir uns von der untergehenden Sonne wärmen. Nach etwa zehn Minuten sonnenbaden, wollen wir zum Sprungturm schwimmen. Doch als ich gerade mit einem Kopfsprung ins Wasser springen will, entdecken meine Kollegin und ich zwanzig hässliche grosse Karpfen, die mich total verunsichern. Ich schaue sie mir genauer an. Sie haben keine Angst vor Menschen. Inzwischen sind etwa 5 Minuten vergangen, seit die Riesenkarpfen aufgetaucht sind. Seit da habe ich immer noch keinen Fuss ins Wasser gesetzt. Noch zehn qualvolle Minuten vergehen, bis ich endlich mit einem Hechtsprung ins Wasser springe. In Rekordzeit erreiche ich das Ufer. Anschliessend erzählt uns der Bademeister, dass er die riesigen grauen Karpfen mit altem, aufgeweichtem Brot füttert. Selbstverständlich werde er sie morgen auch wieder füttern. Am nächsten Morgen erlaubt er uns, sie zu füttern.

Schülerin der Klasse 1a