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GRUNDbewegt – wenn ein Schulhaus Sport betreibt!

Wer heute Morgen in aller Früh am Schulhaus vorbei lief, mag sich vielleicht verwundert die Augen gerieben haben. Kinder mit bunten T-Shirts und Turnschuhen rannten herum und Lehrer besprachen letzte Details. Klar hatte dieses emsige Treiben einen Grund: der Sporttag fand statt! Grund für diesen sportlichen Anlass war die neue Turnhalle, welche sich nach einjähriger Bauphase endlich in ihrer stattlichen Grösse präsentierte und gebührend eingeweiht werden wollte. Lesen Sie selbst, welche Attraktionen der Sporttag zu bieten hatte. Los ging es mit Workshops diverser Profis.

 

Zumba

Am Morgen um acht Uhr trafen wir uns in unserem Schulzimmer. Unsere Lehrerin erklärte uns, was wir zu tun hatten. Wie geplant gingen wir auf den Schulplatz und warteten mit den anderen Schulmitgliedern auf die Zumba-Profilehrerin. Als die Lehrerin eintraf, ging der Spass los. Die Profitänzerin begrüsste uns und stellte sich vor. Nun kamen auch die Lehrerinnen dazu. Als wir vollständig waren, sagte sie uns den Ablauf. Gleich danach brachte sie uns die Moves bei. Als wir die Bewegungen konnten, schaltete sie uns die Musik ein und wir tanzten dazu. (Denise , Michelle )

 

Lauftraining

Ich und sieben andere Kollegen warteten auf unseren Lauftrainer. Als sie dann um die Ecke kamen, sahen wir, dass es zwei Lauftrainer waren. Zuerst erzählten sie, wie sie hiessen und von wo sie kamen. Sie kamen vom Lauftreff Abtwil. Im Anschluss joggten wir in den Farnenwald. Da dehnten wir uns zuerst und der Herr erzählte etwas übers Laufen. Dann ging es los. Wir joggten in einen kleinen Schleichweg in den Farnenweg hinein. (Nicola)

 

Leichtathletik

Wir hatten eine Lektion Leichtathletik, da die Kindergärtner erst auf die zweite Lektion kamen. Aus Gossau kam eine Frau von der Leichtathletik. Zusammen stellten wir die Hürden auf und dann ging es los. Wir sprangen über die Hindernisse und wärmten uns ein. Wir mussten uns auf dem Boden wälzen und dehnen. Die Frau erklärte uns, wie man springen musste, damit es nicht so streng ist. Sie sagte uns, dass wir es einmal versuchen sollten. Doch bei mir sind schon zwei von zehn Hürden runtergefallen. (Jasmin, Kim, Lucija, Céline)

Um neun Uhr kamen die Kinder aus dem Kindergarten und alle versammelten sich um die Malstäbe. Bunt sah es aus auf dem Pausenplatz! Schnell freundeten sich die Kinder untereinander an und gespannt hörte alles Frau Schafflützel zu, welche die wichtigsten Informationen durchgab. Und dann ging es los mit den verschiedenen Posten. Der erste Posten war Sackhüpfen, der zweite Frisbeewerfen, der dritte Bobbycar-Rennen, der vierte Bewegungslandschaft (was mir am besten gefallen hat), der fünfte war Wasser-Tragen und der letzte Posten war Fallschirm-Spielen. (Simon)

Beim Sackhüpfen mussten wir den Sack anziehen und hüpfen. Manchmal mussten wir den Kleinen helfen zu hüpfen. Wer der Schnellste im Ziel war, hatte gewonnen. (Marco)

Als wir beim Frisbee ankamen, war es noch besetzt. Das Werfen mit den Frisbees war ziemlich schwierig, denn je weiter weg das Ziel war, desto schwieriger war es. Man musste auch mit verschiedenen Frisbees werfen. Das war auch noch ziemlich schwierig, weil man etwa einschätzen musste, wie der Frisbee fliegt. Der letzte der Gruppe musste immer warten und die restlichen Frisbees einsammeln. (Silvan)

Beim Bobbycar-Rennen fingen immer zuerst die Kleineren an, weil sie die Schnellsten waren. Es hatte auch noch zwei andere Gruppen, die unsere Gegner waren. Die Hintersten waren die 6. Klässler und es ging immer der Grösse nach. Die Kleinen waren sehr, sehr schnell und hatten immer aufgeholt. Die Grossen hatten eher Mühe. Mir hat es sehr gefallen, das Problem war nur, meine Beine waren zu lang. (Ruben)

Das Coolste bei der Bewegungslandschaft war der Hochsprung mit der Matte (auf Barren hat es eine dicke Matte und man muss mit dem Trampolin hochspringen). Dafür musste man am längsten anstehen. Das Tauspringen war auch noch lustig und das aufgehängte Bänklein hat mir auch Spass gemacht. Die Stangen zum Klettern waren auch aufgebaut. Ich fand die Stange anstrengender als früher, weil ich es lange nicht mehr gemacht habe, aber ich habe es geschafft. (Silas)

Beim Wassertragen musste man den Schwamm nehmen. Die andere Person musste darunter den Kessel halten. Zusammen mussten wir einen Slalom machen und eine Hürde machen. Das Wasser musste man von einer Seite auf die andere transportieren. Wer in dieser Zeit am meisten schaffte, hatte gewonnen. Lustig war, dass man immer abwechselte und zusammen etwas machen konnte. (Noelle)

Beim Fallschirm-Springen mussten wir einen Kreis bilden und dann ganz viel rundherum springen. Dann gab es noch das Iglu: Da mussten wir auf drei zählen, dann das Tuch aufwerfen, darunter springen, das Tuch unter den Po ziehen und absitzen. Es hat viel Spass gemacht und alle haben gelacht. (Evelyn)

Nach dem letzten Posten mussten sich alle wieder bei den Malstäben versammeln und sich an den Händen halten und rundherum laufen. Es hat noch lange gedauert, bis wir eine Spirale gebildet hatten. Dann fotografierte uns der Fotograf. Ich fand den Sporttag sehr schön. (Céline)

 

Krönender Abschluss war das Singen vom Grundlied. Noch einmal gaben Kleinen und Grossen alles und sangen voller Inbrunst den Song vom Schulhaus Grund. Nach der Verabschiedung von Frau Schafflützel versammelten sich die Kinder wieder bei ihren Lehrern und wurden in den Mittag verabschiedet. Die Mittelstufenkinder halfen noch, die Bewegungslandschaft aufzuräumen, dann durften auch sie nach Hause flitzen.

Der Sporttag war ein grossartiges Ereignis und ging dank dem enormen Engagement der vielen Helfer reibungslos vonstatten. Und wer weiss, vielleicht findet ja schon bald wieder ein Sporttag statt – die Kinder wären auf alle Fälle wieder mit Feuereifer dabei!