Headerbild

Klassenlager der 5. Klasse Ebnet in Signau

Montag, 12.05.2014

Am Montagmorgen haben wir uns um 07.45 Uhr hinter dem Hauptbahnhof getroffen. Danach verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und liefen mit dem ganzen Gepäck zum Zug. Als wir im Zug waren, haben wir unseren mitgenommenen Znüni gegessen. Endlich, nach einer langen Fahrt, mit Umsteigen in Bern, kamen wir am Bahnhof Signau an. Danach zogen wir unsere Koffer zum Gruppenhaus Hasli. Es war sehr streng! Schon von weitem entdeckten wir das Lagerhaus. Es gefiel uns sehr. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, liefen wir ins Dorf. Dort machten wir einen Foto-OL. Der OL war schwierig. Anschliessend gab es zum Abendessen Reis mit Poulet und Curry. Das Abendprogramm fand im Wald statt. Wir spielten zuerst “Bändelzupfen“. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt. Während dem Spiel mussten wir richtig kämpfen. Wir hatten eine “Kampfarena“, um Bändel einander zu "klauen". Jede Gruppe hatte ein Revier, indem man geschützt war. Danach spielten wir “Schittli verbrennt“. Es war sehr lustig. Danach gingen wir ins Hasli zurück und schliefen bald friedlich ein.

Dienstag, 13.05.2014

Am Dienstagmorgen wurden wir um 07.00 Uhr geweckt. Eine Stunde später gab es Frühstück. Das Frühstück war sehr lecker. Es gab Brot mit Nutella, Konfitüre und Honig. Zu unserer Überraschung bekamen wir sogar selbstgemachte Rösti. Sie schmeckte super! Um 09.00 Uhr mussten wir mit Regenschutz und Wanderschuhen vor dem Haus stehen. Eigentlich wollten wir am Dienstag die grosse Wanderung machen, aber es ging nicht wegen dem schlechten Wetter. Wir liefen bis nach Signau und dann in den Wald. Im Wald ging es eine Weile bergauf. Es war ziemlich streng. Zum Glück durften wir immer wieder Pause machen und etwas trinken. Einige liefen sehr schnell und andere etwas langsamer. Als wir aus dem Wald hinaus kamen, hörte es auf zu regnen. Wir liefen eine Weile gerade aus und dann wieder durch einen Wald. Als wir wieder aus dem Wald kamen, war es sehr neblig. Einige Kinder froren. Wir wanderten weiter und plötzlich begann es zu hageln. Wir erschraken. Als es wieder ruhiger wurde, rannten wir ein Stück und fanden einen Unterschlupf. Dort haben einige die Regenhosen angezogen. Dann begann es sogar zu schneien. Es wurde kälter und alle froren noch mehr. Wir wanderten trotz des Schnees zackig weiter. Am Schluss hatten wir ein Restaurant gefunden. Da konnten wir unser Lunch essen und bekamen eine Tasse warme Schokolade oder Punch. Eine Dreiviertel-stunde später wanderten wir energiegetankt weiter. Noemi, Leonie, Michaela, Noé, Lara und einige andere Kinder riefen immer den Spruch: “Und eins, und zwei, und drei, und vier, und fünf, und sechs, und sieben…“. Dazu machten die Mädchen die passende Bewegung dazu. Das Wetter wurde je länger je besser. Wir waren etwa 6 Stunden unterwegs. Als wir zu Hause ankamen, gab es feinen Kuchen. Wir gingen alle duschen und um 17:30 Uhr gab es Abendessen. Heute wurden Spaghetti mit drei verschiedenen Saucen serviert. Es schmeckte uns sehr! Danach wurde das Abendprogramm vorbereitet. Weil wir wegen des schlechten Wetters keine Schnitzeljagd machen konnten, organisierten wir stattdessen eine coole Disco. Noemi und Leonie hatten eine tolle Getränkebar aufgestellt, die sie auch betreuten. Allen machte es viel Spass. Der Abend verging wie im Flug. Am Schluss haben alle beim Aufräumen der Disco geholfen. Dann machten sich alle bettfertig. Leonie, Noemi, Michaela und Noé durften noch eine halbe Stunde am Fussballkasten spielen, weil sie den Spruch eins, zwei… sehr lange aufgesagt haben. Doch um 22.00 Uhr gingen auch sie erschöpft ins Bett. Wir hatten einen schönen, erlebnisreichen Tag hinter uns!

Mittwoch, 14.05.2014

Am Morgen sind wir um 06.50 Uhr aufgestanden. Eine Stunde später assen wir Frühstück. Es gab leckere Rösti und Brot. Nach dem Frühstück packten wir unsere Rucksäcke und liefen zum Bahnhof Signau. Am Bahnhof warteten wir auf den Zug. Er kam um 09.14 Uhr und wir stiegen ein. Wir hatten eine Fahrt von zirka 25 Minuten. Nach der Ankunft durchquerten wir Bern und Herr Henning erklärte uns wichtige Gebäude. Wir sahen das Bundeshaus, die Nationalbank und die süssen Bären. Leider regnete es immer wieder und wir begannen zu frieren. Zur Aufwärmung organisierte Frau Henning eine Reservation in einem “Kino“ in der Nähe vom Bärengraben. Da schauten wir einen interessanten Film über Bern an. Nach dem Film assen wir unter einer Brücke bei Sonnenschein unseren Lunch. Danach hatten wir einen Stadtrundgang mit Herrn Knöpfli. Wir sahen mit ihm das Münster mit den schönen Scheiben, das Rathaus, die Bären und viele Brunnen an. Das Highlight war die Führung im "Zytglogge-Turm". Dort erklärte Herr Knöpfli die Funktionen einer 434- jährigen Uhr. Nachher ging's zum Bahnhof. Als wir dort ankamen, verteilte und Herr Rohner einen feinen Kuchen zum Zvieri. Anschliessend stiegen wir in den Zug ein. Nach 25 Minuten Fahrzeit kamen wir in Signau an. Wir stiegen aus und machten uns auf den Weg ins Lagerhaus. Nach zirka 15 Minuten kamen wir beim Lagerhaus an. Wir duschten und zogen uns um. Um 18.00 Uhr gab es Abendessen: sehr leckere Käse-Knöpfli mit selbstgemachtem Apfelmus. Nach dem Essen bereiteten wir alles für die Geisterbahn und den Spieleabend vor. Die Geisterbahn war lustig, aber auch ein bisschen gruselig. Es gab auch eine Bowlingbahn. Die war sehr toll! Im Esszimmer konnten wir verschiedene Spiele spielen. Um 21.30 Uhr war Nachtruhe.

Donnerstag, 15.05.2014

Am Morgen weckte uns Herr Henning mit der Gitarre. Er spielte: “My Bonnie.“ Es war nicht gerade schönes Wetter. Wir mussten um 07.00 Uhr aufstehen und unsere Ämtlis erledigen. Danach gab es Frühstück. Es gab Rösti, Spätzli, Brot und vieles mehr. Es war sehr fein! Nach dem Essen richteten wir unseren Lunch. Jetzt konnte es losgehen. Zuerst gingen wir Kühe anschauen, die auf der Weide waren. Der Weg führte anschliessend durch Wälder und über Strassen. Es war sehr anstrengend. Als Überraschung assen wir bei einem hölzernen Aussichtsturm den Lunch. Es war sehr kalt. Nach dem Essen bestiegen wir den Aussichtsturm. Oben angekommen, genossen wir eine schöne Aussicht. Es war anstrengend wegen den vielen Treppenstufen. Leider war es neblig. Wir konnten die Berge nicht gut sehen. Aber trotzdem war es sehr cool. Nach dem vielen Treppensteigen wanderten wir weiter und sahen schwarze kleine Kühe mit kurzen Beinen, so genannte Liliputaner. Nebenan gab es viele eingesperrte Rehe und drei Hunde. Sie waren sehr süss. Danach sagte Frau Henning, dass sie eine Überraschung für uns habe. Wir mussten nur noch 15 Minuten lang wandern, dann sahen wir die Überraschung: Eine Ruine. Bei der Ruine assen wir Kuchen. Dann spielten einige: “Schittli verbrennt“, andere bekletterten die Burgruine. Danach gingen acht Kinder mit Herr Henning bereits ins Lagerhaus “Hasli“ zurück. Später lief auch der Rest der Klasse nach Hause. Alle gingen im Lagerhaus duschen. Um 18.00 Uhr gab es endlich Abendessen. Es gab Grillwürste aus der Pfanne mit Salat, Brot und Ketchup. Als Dessert gab es Kuchen und Kägi-Frett. Als Abendprogramm wollten wir eigentlich in der Ruine grillieren und singen. Jedoch war es schlechtes Wetter. Nach dem Essen mussten wir abstimmen zwischen Singen, Vorlesen oder Disco. Die Mehrzahl war für Disco. Die Disco war cool. Um 21.30 Uhr schliefen wir müde ein.

Freitag, 16.5.2014

Heute durften wir etwas länger schlafen als am Tag davor. Wir standen auf und zogen uns an. Danach gingen wir frühstücken. Nachher war Packen und Putzen angesagt. Nach dem Putzen machten wir einen Postenlauf über die Schweiz. Mit Hilfe der Schweizer Landkarte fanden wir die Antworten auf die schwierigen Fragen. Um 12 Uhr assen wir unseren Lunch vor dem Haus. Mit Koffer und Rucksack machten wir uns anschliessend auf den Weg zum Bahnhof. Der Abstieg mit Gepäck war leichter als der Aufstieg. Um 13.14 Uhr stiegen wir in den Zug und fuhren nach Bern. Die Fahrt verlief ruhig. In Bern stiegen wir um und fuhren nach Zürich. Die Fahrt war lustig. Wir spielten zusammen "Greenstories", hörten Musik, sangen Lieder oder malten. In Zürich stiegen wir nochmals um und fuhren nach St. Gallen. Die Zeit verging schnell. Wir stiegen aus, begrüssten unsere Eltern und gingen glücklich, aber müde nach Hause. Alle waren froh wieder bei ihrer Familie zu sein, obwohl uns das Lager allen viel Spass gemacht hatte.

Die Klasse 5a, Schulhaus Ebnet