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Schlagzeug/Percussion

Im Pop und Jazz bezeichnet man als Schlagzeug oder Drumset ein einziges Instrument, zusammengesetzt aus Pauke, Snare, Toms, Cymbeln und Hi-Hat.

In der klassischen Musik versteht man unter Schlagzeug ein ganzes Arsenal von Schlaginstrumenten: Timpani (Kesselpauke), Konzerttrommel (Snare), Cymbals, Xylophon, Marimba, Tamtam (Gong) und noch vieles mehr.

Alle anderen Schlaginstrumente werden als "Perkussion" bezeichnet. Hier wird dann weiter differenziert und unterteilt:
"Latin-Percussion" z.B.: Conga, Bongo, Timbales  

"Small-Percussion" z.B.: Triangel, Guiro, Rasseln (Shaker)

"African-Percussion" z.B.: Djembe, Talkin' Drum etc.

Geschichte
Einige Perkussionsinstrumente gehören zu den ältesten überhaupt. Im Mittelalter entwickelten sich Rühr oder Marschtrommeln. Aus diesen wiederum entwickelte sich in New Orleans ab 1900 unser heutiges Drum-Set.

Musikstile
Das Schlagzeug ist wohl das wichtigste Instrument in der heutigen Populärmusik. In der Schlager- und Popmusik hat das Schlagzeug nur begleitende Funktion (Timekeeping), im Funk, Hip-Hop, „Drum and Bass“, Latin und vor allem im Jazz hat es auch solistische Funktionen.

Zusammenspiel
Bei uns gibt es die Möglichkeit in Bands, der „Combo für JazzRockPop“, und in der Jugendmusik mitzuspielen.

 


Trommel (noch nicht spruchreif)

Die Trommel ist eines der wichtigsten Schlag- und Rhythmusinstrumente aller Zeiten. Ihre Grundform, ein Metall- oder Holzzylinder, an den offenen Enden mit Fellen bespannt, ist überall mehr oder weniger ähnlich. Unterschiede liegen in der Grösse, der Art der Felle, der Art der Spannung und in der unterschiedlichen Spielweise.

In den letzten Jahren hat sich die Trommel zu einem gern gehörten Konzertinstrument gemausert.

Das Idealalter für den Unterrichtsbeginn ist ca 9 Jahre. Das tägliche Training absolviert der Trommler auf einem "Trommelböckli".

Vom Alarm- zum Konzertinstrument

Das Ursprungsland der Trommel ist zweifellos der Orient. In den islamisch-arabischen Gebieten, insbesondere in Persien, kann sie bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen werden. Das Wort Tambour, wie der Trommler auch genannt wird, ist von der Sprachforschung dem persischen Ursprung zugewiesen worden.

 

Seit dem 13. Jahrhundert wurde die Trommel bei uns, auch in Verbindung mit der Querpfeife, als Signal- und Marschinstrument verwendet. Damals kannte man vor allem die Rührtrommel, die Wirbeltrommel oder die Landsknechttrommel. Von diesen Trommelarten scheint auch die heutige Baslertrommel abzustammen. Auch diese besteht aus einem Metall- oder Holzzylinder, auch Zarge genannt und wird mit entsprechenden Fellen (Natur oder Kunststoff) bespannt. Mit dem Spannen des Seiles, das die Druckreifen miteinander verbindet, erreichen wir die gewünschte Tonhöhe. Das angenehme Schnarren, das beim Anschlagen der Trommel hörbar ist, erzeugen die Saiten die über das untere, das sogenannte Saitenfell gespannt sind.

 

Dank der abwechslungsreichen Literatur verliert das Trommeln langsam das Image vom Kriegstrommler und Fahnenmarsch und gewinnt zusehends an Anerkennung in den übrigen Musikkreisen. Glücklicherweise hat es wieder mehr junge Leute die dieses absolut interessante und vielseitige Instrument erlernen. Der Aufbau des Trommelunterrichtes beginnt mit der richtigen Schlägel- und Körperhaltung. Zu Beginn gehört die volle Aufmerksamkeit den Grundlagen (Grundstreichen) und einfachen rhythmischen Übungen. Es dauert eine gewisse Zeit, bis das "Handwerk" gelernt ist. Parallel zum Trommelunterricht gehört die Handhabung und Bedienung der Percussionsinstrumente die in unserem Bereich eingesetzt werden.

 

Nebst dem traditionellen Trommeln beinhaltet die heutige Trommelliteratur moderne Stilrichtungen (mit zeitgemässen Grundlagen und Streichkombinationen), mehrstimmige Kompositionen, Kompositionen mit Percussionsbegleitung und ausländische Trommelstile.

 

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