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Zweitägige Schulreise Estavayer-le-Lac der Klasse 2a

Am Morgen um 7 Uhr trafen wir uns am Hauptbahnhof in St. Gallen. Auf der Zugfahrt war es ziemlich laut in unserem Abteil. Es wurde Karten gespielt, Musik gehört und Frisuren gemacht. Mit unserer Ankunft in Kerzers fing es in Strömen an zu regnen. Wir beeilten uns schnell ins Papiliorama zu kommen.

 

Drinnen angekommen hatten wir zuerst eine Führung durch den tropischen Regenwald. Dort sahen wir Tiere und Pflanzen, die wir noch nie gesehen hatten. Mir gefielen am besten die Papageien und die Kakadus. Nach dem tropisch warmen Regenwald ging es zu einer Führung der nachtaktiven Tiere. Ich fand es war ziemlich unheimlich, da überall Fledermäuse herumflogen auf der Suche nach Nahrung. Auch sehr spannend fand ich die Faultiere, die sich in sehr gemächlichem Tempo fortbewegten. Nach diesen zwei Führungen assen wir unseren mitgebrachten Lunch. Anschliessend durften wir uns noch den Streichelzoo und das Schmetterlingshaus anschauen.

 

Um 13 Uhr trafen wir uns vor dem Papiliorama. Wir hatten Glück, es hatte aufgehört zu regnen. Das passte gerade, da wir noch zwei Stunden zu Fuss zu gehen hatten. In der Hälfte der Zeit legten wir eine Pause beim Murtensee ein. Ein paar wenige Mutige trauten sich, in das kalte Wasser zu springen. Danach ging es nicht mehr weit bis zu unserem Lagerplatz direkt am See. Dort angekommen gab es für uns alle Pizza, das war sehr lecker. Nach dem Essen hatten wir Freizeit. Ich ging mit ein paar Kolleginnen baden. Länger als eine Minute hielt ich es jedoch nicht im kalten Wasser aus. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir auf dem Steg. Um 20 Uhr spielten wir mit der ganzen Klasse Tischtennis. Da das Wetter ziemlich schlecht war, entschieden wir uns in die Stadt zu gehen und dort etwas Warmes zu trinken. Anschliessend um circa 23 Uhr kehrten wir zum Lagerplatz zurück und gingen auf unsere Zimmer. Um 23:30 Uhr war Nachtruhe, da schliefen wir aber noch lange nicht.

 

Am nächsten Morgen gingen wir am einzigen Wasserskilift der Schweiz schon früh auf die Wasserski. Leider war das Wetter nicht so toll. Trotzdem hat es Spass gemacht. Es war schwieriger, als man dachte, auf den Wasserski zu fahren. Es war auch sehr unterhaltsam den anderen beim Wasserskifahren zuzusehen, da es immer mal wieder einen lustigen Sturz gab. Da es auch mit Neopren-Anzug ziemlich kalt war, nahmen wir danach eine warme Dusche. Nachdem wir alle wieder einigermassen warm hatten, packten wir unsere Rücksäcke und putzten unser Zimmer. Ab dann hatten wir Freizeit und mussten um circa 15 Uhr beim Bahnhof sein. Die meisten in unserer Klasse fuhren mit dem „Kinder-Zügli“ zum Bahnhof. Da das Wetter besser wurde, genossen wir die restliche Zeit an der Sonne. Auf der Rückfahrt ging es nicht mehr so chaotisch und laut zu und her, da die meisten schliefen oder leise Musik hörten.

 

Chiara Temmel, 2a, OZ Mühlizelg