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Praktikum der 2. Kleinklasse OZ Mühlizelg

Mein Name ist Jan Huber. Ich gehe in die 8. Kleinklasse im OZ Mühlizelg.

In der Kleinklasse dürfen wir in der 2. Oberstufe ein halbjähriges Praktikum machen (jeweils an einem Tag pro Woche).

Ich habe mich für den Beruf Kleinmotorrad-und Fahrradmechaniker entschieden.

Meine Lehrerin hat für mich eine Praktikumsstelle bei der Firma Nef in Niederteufen organisiert. Es ist ein sympathischer Familienbetrieb, in dem nur mein Praktikumsleiter, Herr Nef, und zwei weitere Mitarbeiter arbeiten.

Jeden Donnerstag gehe ich in das Praktikum, erledige kleine Jobs, z.B. Velo waschen und zusammenbauen, Pneu wechseln, Reparaturen ausführen, Inventar sortieren und aufräumen.

Der Praktikumstag ist für mich wertvoll, da ich sehr viele Infos über die Funktionen der einzelnen Teile bekomme und auch lerne, wie ich diese praktisch bearbeiten kann. Ich habe im Praktikum gelernt, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren und auch mein Gedächtnis zu trainieren. Ich habe auch guten Einblick in die Berufswelt bekommen und weiss, dass Zuverlässigkeit und Freundlichkeit im Umgang mit den Kunden und auch mit dem Praktikumsleiter wichtig sind. Es macht mir Spass im Praktikum mein Können zu zeigen und ich freue mich, dass ich noch bis zu den Frühlingsferien jeden Donnerstag ins Praktikum gehen darf.



Ein Tag als Coiffeusepraktikantin von Qershiza Shabani

Ich absolviere mein Praktikum im Coiffeursalon LINEA in St. Gallen. Herr Baldassare ist Inhaber des Geschäfts, und er ist auch mein Praktikumsleiter. Es arbeiten noch zwei Angestellte und drei Lehrtöchter im Geschäft.

Am 15. Januar fing ich um 9 Uhr mit der Arbeit an. Auch ein anderes Mädchen kam an diesem Tag, um für eine Lehrstelle zu schnuppern. Ich habe wie immer mit den Ämtli begonnen, und habe die Plätze vorbereitet. Danach ist eine Kundin gekommen und ich habe ihr den Mantel abgenommen und sie zu ihrem Platz geführt. Ich bin zu ihr gegangen, weil wir uns gut verstehen und oft ein bisschen plaudern. Nachher ist der Chef gekommen und hat die Frau gefragt, ob ich ihre Haare waschen dürfe. Die Kundin war einverstanden. Deshalb habe ich angefangen mit Haare waschen. Ich habe sie gefragt, ob die Temperatur angenehm sei. Sie fand die Temperatur genau richtig. Danach habe ich das Shampoo genommen und auf den Haaren verteilt. Es ist wichtig, dass man dabei die Kopfhaut gut massiert. Erst dann wird das Shampoo ausgespült. Dieses Vorgehen habe ich noch einmal wiederholt. Zum Schluss habe ich ein Tuch genommen und die Haare gut getrocknet. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich an diesem Praktikumstag mit einer „richtigen“ Kundin arbeiten durfte. Der Kundenkontakt macht mir einfach total Spass.

 

Das Praktikum bringt mir viel, weil ich schon ein bisschen Erfahrung zu diesem Beruf sammeln kann.

Ich habe im Praktikum gelernt, wie man die Kunden empfängt und wie man Kontakt aufnimmt. Ich bin auch viel offener geworden im Kontakt mit Kunden und habe gelernt, auf die Menschen zuzugehen. Ich glaube, das hilft mir viel für meine Lehrstellenbewerbung im nächsten Jahr.



Das Praktikum der 2. Kleinklasse aus pädagogischer Sicht

Schülerinnen und Schüler der Kleinklasse haben ihre Stärken im praktischen Bereich. Im Sinne einer gezielten Begabungsförderung sollen die Schülerinnen und Schüler der 2. Kleinklasse auf der Oberstufe die Möglichkeit haben, Erfahrungen im praktischen Berufsalltag zu machen, Handlungsabläufe zu erlernen und Zusammenhänge bei der praktischen Tätigkeit zu erkennen. Durch den frühen Kontakt mit Bezugspersonen aus der Arbeitswelt soll auch das Selbstbewusstsein gesteigert und die sozialen Fähigkeiten erweitert werden. Wir sind stolz, dass wir das Schulprogramm der Oberstufenkleinklässler um den Praktikumstag erweitern konnten und hoffen, damit einen Beitrag zu leisten an einen erfolgreichen Übertritt in die Berufswelt. Den Praktikumsleitern und Praktikumsleiterinnen danken wir an dieser Stelle ganz herzlich.

Seraina Zeller und Catherine De Clercq, Klassenlehrerinnen Kleinklasse OZ Mühlizelg