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Lager der 3. Oberstufe in Tenero - zwei Berichte

Dieses Lager sollte anders werden als die anderen, denn es gingen zum ersten Mal alle Klassen der dritten Oberstufe ins Sportzentrum in Tenero.

Als wir ankamen, durften wir die Campinganlage bei Sonnenschein besichtigen. Da das Gelände direkt am Lago Maggiore lag, gab es die Möglichkeit zu baden und Wassersportarten zu betreiben, welche man in Abtwil nicht durchführen kann. Alle wurden in Gruppen eingeteilt und bereits am Montagnachmittag begann man mit den Sportarten. Bei dieser Hitze gingen sich alle nach den Sportarten abkühlen. Wir waren mit etwa 800 Personen auf dem Gelände. Jede Gruppe besass einen Aufenthaltsraum mit Bänken, Tischen und Kühlschränken. Am Montag und Dienstagabend waren wir frei und durften uns auf dem Gelände bewegen. Das Essen, welches nach unserem Empfinden nicht das Gelbe vom Ei war, wurde jeden Tag für mehrere hundert Personen angerichtet. Dienstagabend war eigentlich ein guter Abend, ausser dass der Rasensprenkler in unser Zelt gespritzt hat und danach unsere Betten, Schlafsäcke und Taschen durchnässt waren.

 

Am Mittwochmorgen hiess es früh aufstehen, denn es ging ins Valle Verzasca auf einen Ausflug. Wir wanderten ca. zwei Stunden, bis wir zu einer berühmten Brücke kamen, bei der wir unseren Lunch einnahmen und die Mutigen baden konnten. Wir durften von einem sechs Meter hohen Felsen ins kalte Wasser springen. Das war eine erfrischende Abkühlung. Danach schlenderten wir nochmals eine Stunde bis zur Bushaltestelle, bei der uns ein Postauto abholte und uns zurück auf das Gelände fuhr. Am Nachmittag war Spezialprogramm, denn Sportstudenten aus Bern hatten für uns einen Sportwettkampf organisiert, bei dem wir viele verschiedene Aufgaben machen mussten. Am Abend hatten wir eine Grillstelle am See reserviert. Nach dem besten Essen des Lagers spielten einige noch Volleyball, während die anderen in die Zelte gingen. Donnerstag war der letzte ganze Sporttag, den wir in Tenero erleben durften. Leider spielte dann das Wetter nicht mehr mit und einige mussten sich mit der Turnhalle abfinden. An jenem Abend mussten wir erst um 23 Uhr ins Bett, da es eine Disco gab, in welcher sich die meisten vergnügten, obwohl es für uns nicht eine gute Disco war. Am Freitagmorgen mussten wir alle unsere sieben Sachen wieder packen und die Zelte räumen. Doch dann durften wir noch eine Sportart ausüben und danach hiess es: Auf Wiedersehen Tenero.

 

Timo L. und Marc W., 3a

 

 

Im Sportlager in Tenero durften wir verschiedene Sportarten kennenlernen. Auf dem Programm standen unter anderem Stand up Paddle, Beachsoccer, Bogenschiessen, Golf, Tennis und Biken. Es war schön, neue Sportarten auszuprobieren. Am besten gefielen uns Stand up Paddle und Bogenschiessen. Jeden Morgen mussten wir früh aufstehen und dann pünktlich vor der Mensa sein. Nach dem «Zmorge» hatten wir ein bisschen Zeit für uns und später trafen wir uns in den Gruppen für die jeweilige Sportart. Nach 2 1/2 Stunden intensivem Sport gab es Mittagessen. Am Nachmittag durften wir die nächste Sportart testen. Am Mittwoch hatten wir ein Spezialprogramm. Wir fuhren mit dem Postauto ins Verzascatal. Dann wanderten wir hinunter, bis wir unseren Mittagsplatz erreichten. Wer etwas Mut hatte, traute sich von dem etwa sieben Meter hohen Felsen in das eiskalte Flusswasser zu springen. Am Nachmittag veranstalteten ein paar Sportstudenten einen Sportwettbewerb. Die Spiele waren langweilig und nicht sehr anspruchsvoll, aber wir hatten trotzdem Spass. Das Wetter war im Allgemeinen schön, ausser an den letzten zwei Tagen, denn dann fing es an zu regnen. Das Essen fanden wir nicht sehr gut, aber man konnte es essen. Schliesslich war es ein tolles, lustiges und anstrengendes Lager.

 

Jan S. und Philippe L., 3a