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Klassenlager Oberstufe 3b in Torgon vom 19. – 23. August

Montag

Am Bahnhof St. Gallen trafen wir uns um halb acht Uhr. Dann ging es los! Mit dem Zug fuhren wir bis Lausanne, wo wir umstiegen und nach Aigle weiterfuhren. Dort erwartete uns ein Postauto, welches uns direkt zum Lagerhaus in Torgon fuhr. Zuerst bezogen wir unsere Zimmer und dann verspeisten wir im Esssaal unseren Lunch, den wir von zuhause mitgebracht hatten.

Darauf folgte ein erster Rundgang durchs Haus, welches sogar über einen kleinen Swimming Pool verfügte. Anschliessend machten wir einen Spaziergang rund um Torgon. Das Dorf besteht genau genommen aus drei Weilern, nämlich Torgon selbst, aus La Jorette und Revereulaz, wo unser Lagerhaus stand. Herr Keller meinte, die Gegend und die Aussicht seien eindrücklich, doch wir waren da etwas anderer Meinung.

Zurück beim Lagerhaus assen wir das von der Tagesgruppe zubereitete Nachtessen. Ein Sprung in den kühlen Pool war für alle eine Erfrischung. Später am Abend gab es noch ein Dessert, das den Tag perfekt machte. Glücklich, zufrieden und satt vom vielen Essen gingen wir ins Bett.

 

Dienstag

Um halb acht wurden wir geweckt. Wir frühstückten und richteten den Lunch für die Tageswanderung. Vom Haus aus ging es ziemlich steil aufwärts. Eine erste längere Pause verbrachten wir auf einer Alpweide, bevor es weiter mitten ins Skigebiet ging. Beim Haus des Skiclubs Torgon machten wir Mittagspause. Weiter ging es auf einem Höhenweg in Richtung eines Restaurants, das leider geschlossen hatte. Danach führte der Weg steil abwärts zur Talstation des Skigebiets, von wo aus wir den Rückweg zu unserem Haus unter die Füsse nahmen. Mit schmerzenden Füssen kamen wir nach der rund fünfstündigen Wanderung wieder im Lagerhaus an. Zunächst erfrischten wir uns im Pool, bevor wir draussen Fussball spielten. Nach einem wiederum sehr guten „Z‘nacht“ verbrachten wir den Abend mit Spielen, bevor wir zu Bett gingen.

 

Mittwoch

Morgens fuhren wir mit dem Postauto und dem Zug nach Bex, wo um halb elf Uhr die Führung in der Salzmine begann. Zu Beginn sahen wir einen Film, danach fuhren wir mit dem Bergwerkszug etwa eineinhalb Kilometer in den Berg hinein. Diesen Weg benutzen auch die heutigen Minenarbeiter noch. Im Innern des Bergs machten wir einen Rundgang durch verschiedene Gänge und erfuhren wir einiges über den Abbau des Salzes in den Minen von Bex.

Nach der Besichtigung wanderten wir durch Rebberge nach Bevieux, von wo aus wir mit dem Zug nach Villeneuve an den Genfersee fuhren, wo wir badeten.

Nach der Rückkehr ins Lagerhaus machten wir uns sogleich zu einer Feuerstelle auf: ein Grillabend stand auf dem Programm! Mit Feuer machen, Fussball spielen, plaudern und natürlich essen verbrachten wir einen super Abend – und nach der Rückkehr ins Haus gab es sogar noch ein Dessert!

 

Donnerstag

Am Donnerstagmorgen standen wir recht früh auf. Wir frühstückten und bereiteten wiederum unseren Lunch vor. Dann ging es mit dem Zug nach St. Saphorin am Genfersee. Wir wanderten quer durch das Lavaux, das berühmte Weinbaugebiet am Ufer des Genfersees, nach Lutry. Rund vier Stunden waren wir unterwegs. Kleine, malerische Dörfer und ein toller Blick entschädigten für die Anstrengung. In Lutry konnten wir uns dann in der Badi entspannen, bevor es zurück ins Lagerhaus ging.

Abends nutzten wir das weiterhin wunderschöne und warme Wetter und assen wir draussen. Es gab Hamburger und Salate. Den Abend verbrachten wir mit Spielen rund ums Haus und natürlich durfte auch an diesem letzten Abend das Dessert nicht fehlen.

 

Freitag

Schon war der letzte Tag der Lagerwoche angebrochen. Vor dem Frühstück mussten wir unsere Koffer packen und nach dem Frühstück wurden wir in Gruppen eingeteilt und mussten das Haus putzen. Da wir recht schnell fertig waren, hatten wir nachher Zeit, uns im Freien zu amüsieren, da wir noch aufs Postauto warten mussten. Schliesslich machten wir uns auf den langen Weg nach Hause. Im Zug spielten wir verschiedene Spiele. Am späten Nachmittag kamen wir in St. Gallen an.

Wir haben unser Lager sehr genossen und wir hatten jede Menge Spass.

Klasse 3b