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Schulreise ins Hudelmoos – ohne Hudelwetter!

Die ganze Woche über wurde gerätselt, ob das Wetter am Freitag wohl schön oder eher miesepetrig drauf ist. Doch die Wetterprognosen sahen allesamt nicht allzu schlecht aus, sodass am Freitag, 8. Mai eine gut gelaunte Kinderschar auf dem roten Platz darauf wartete, mit dem Bus und Zug nach Bischofszell zu fahren.

 

Nach der kurzweiligen Anreise über Gossau ging das Wandern auch schon los. Die ganze Klasse spazierte behänden Schrittes (die einen nannten es „schnelles Schleichen“) aus Bischofszell raus, Richtung Sitterdorf (den Flughafen sah man aber nicht, jedoch ein paar Flugzeuge, die von dort zu starten schienen) und zur Sitterbrücke. Dort wurde eine Znünipause eingelegt, welche einige der Jungs und Mädchen dazu nutzten, um sich im „Schifferle“ mit Steinen zu messen.

 

Nach der Erholungsrast ging es weiter der Strasse entlang, vorbei an blühenden Wiesen und herausgeputzten Höfen. Ein kurzer Anstieg quer über ein Feld liess die Kinder rätseln: War es wohl Mais oder doch eher Weizen, der da aus dem Boden schoss?

 

Langsam wurde es warm und die Erleichterung war gross, als der Weg im Wald etwas Schatten spendete. Nach gut einer Stunde Spazierzeit erreichte die 4. Klasse ihren Mittags-Rastplatz. Da es zwei grosszügige Grillstellen hatte, gab es natürlich ein Jungs- und ein Mädchenfeuer. Ob Würste oder Marshmallows – die Kinder assen munter ihren Zmittag und spielten „Versteckis“ im Wald.

 

Nach zwei Stunden hiess es zusammenpacken, Feuer löschen und weitermarschieren. Der Weg führte nochmals durch ein Stück Wald, bevor eine kleine Ansteigung über die Strasse zum alten Konstanzerweg führte. Alle wanderten über den Hügelzug und schon von weitem konnte man die Kirche von Muolen erkennen. Doch bis diese erreicht war, mussten alle noch tapfer weiter schreiten. Und das Ende war noch nicht ganz in Sicht, musste doch alles zum Bahnhof! Doch auch diese Hürde (nach gut 1.5 h Gehzeit) meisterten die Kinder mit Bravour und zur Belohnung gab es am Bahnhof dann ein Eis (von einem Bauernhof aus der Nähe hergestellt). Die Strapazen der Hitze und des Wanderns waren wie weggeblasen und die Kinder warteten geduldig, bis die S8 einfuhr. Etwas leiser als am Morgen sassen alle im Zug und fuhren heimwärts. Die Schlussetappe – das Fahren mit dem Bus – war dann nur noch ein Klacks. Müde aber glücklich stiegen die Kinder an den verschiedenen Haltestellen aus. Und als ob das Wetter darauf gewartet hätte, begann es erst am Abend zu hudeln. So machte es dem Hudelmoos doch noch alle Ehre J