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Lagerbericht der 6. Klasse

 Am Montagmorgen standen wir mit unserem Gepäck am Bahnhof St. Gallen. Wir waren alle aufgeregt und freuten uns. Wir fuhren 30 Minuten nach Winterthur. Da wir ein bisschen verspätet waren, mussten wir wie Usain Bolt zu Gleis drei sprinten. Wir haben es noch knapp in den Anschlusszug geschafft. Als wir an unserem Zwischenziel, dem Rheinfall, angelangt waren, assen wir an einem Spielplatz den Lunch. Danach fuhren wir zum Bolderhof. Da erklärte uns Frau Morgenegg (die Chefin) die Regeln und wie es hier abläuft. Es gab viele Kuhfladen, auf die mehrere Kinder gestanden sind. Wir schliefen in einem Matratzenlager. Jeden Morgen mussten ein paar „ arme“ Kinder schon bereits um 6:45 Uhr im Stall sein. Die nächsten mussten sich um 7:00 Uhr auf dem Feld blicken lassen. Die Gruppe, die um 7:30 Uhr in der Küche sein musste, deckte den Tisch und half ein bisschen in der Küche. Die Kinder, welche das Ämtchen Ordnung hatte, konnten ausschlafen und die anderen bei der Arbeit ein bisschen ärgern. Dafür musste die Gruppe Ordnung, putzen und abwaschen.[1]

 

Wir haben sehr gut geschlafen und freuten uns schon auf den Hoftag. Dort mussten wir vier Posten absolvieren: Wegerichstechen, Hofspiel mit Kuhreiten, Jogurt und Butter selbst machen und Brot- und Pizzateig backen. Den coolsten Posten fanden wir das Wegerichstechen, weil es dort einen Preis gab, nämlich selbst Traktor fahren. Am Abend spielten wir noch einige Spiele und gingen dann ins Bett.[2]

 

Am Mittwochmorgen etwa um 10.00 Uhr gingen wir los, um den Munot zu besichtigen. Um 11.00 Uhr lunchten wir in der Stadt. Danach durften wir eine halbe Stunde in Schaffhausen frei herumlaufen. Dann trafen wir uns wieder an einer vereinbarten Stelle. Zusammen liefen wir zur Festung. In der Festung wohnt ein Mann, er ist der Munotwächter. Dieser zeigte und erklärte uns alles. Nach der Besichtigung sind wir mit dem Zug zurück gefahren. Am Bolderhof angekommen, lernten wir das Spiel Hornussen kennen und spielten gemeinsam eine Partie. Am Abend haben wir ein Quiz über den Munot gemacht.[3]

 

Die Zeit verging wie im Fluge. Denn es war schon Donnerstag. Das bedeutet vier Stunden wandern. Rucksack packen und los. Nach zwei Stunden und 30 langen Minuten erreichten wir die Grillstelle. Wir grillten Würste und Grillkäse. Zum Dessert gab es „Schoggibananä“. Mhhh…!! Jetzt waren wir genug fit, um zu der Burg Hohenklingen zu wandern. Erkundigen durften wir die Burg selbst. Als es dunkel wurde, machten wir unseren Abschlussabend. Dies war ein Casino. Man musste sich elegant anziehen. Im Casino konnte man Pokern, Black Jack und vieles mehr spielen. Wir genossen den letzten Abend.[4]

 

Nach unseren täglichen Arbeiten am Morgen, packten wir unsere Sachen und verabschiedeten uns von den Tieren und der Besitzerin. Dann machten wir uns auf den Weg. Beim Zwischenstopp Stein am Rhein machten wir einen Foto-OL, bei dem wir knifflige Aufgaben lösen mussten. Die Gewinner bekamen etwas Süsses. Dann assen wir noch einen Lunch und liefen zum Bahnhof. Vom Bahnhof fuhren wir dann zurück nach St. Gallen. Während der Fahrt spielten einige Kinder Spiele. In St. Gallen angekommen, empfingen uns unsere Eltern. Wir verabschiedeten uns von den Lehrerinnen und gingen nach Hause. Das war das Klassenlager der 6. Klasse Grund 2016.[5]

 

[1] Geschrieben von Niklas Lehmann und Eder Gerdes

[2] Geschrieben von Cédric Hörler, Matti Imper und Jan Rütsche

[3] Geschrieben von Livio Meuli und Andrin Träger

[4] Geschrieben von Giona Gehrig, Saya Zwicker und Joëlle Jordi

[5] Geschrieben von Lavinia Bachofen und Nathalie Brückner