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Musical – Ein Pirat im Internat

Kurz vor Ende des Schuljahrs zeigten die Engelburger Drittklässler wie viel schau-spielerisches und musikalisches Talent in ihnen steckt: Mit dem Musical "Ein Pirat im Internat" begeisterten sie an vier Auffüh-rungen ihre Schulkolleginnen und -kollegen, Eltern und Verwandten. Das Stück basiert auf der Idee des Komponisten Andrew Bond, fürs Drehbuch und die Realisierung verantwortlich waren die Lehrerinnen der Klasse, Elisabeth Dickenmann und Andrea Luterbacher. In Deutsch- und Musiklektio-nen sammelten sie gemeinsam mit ihren 20 Schülern Ideen für die Umsetzung: So gab "Tele Engelburg" live aus der Mehrzweck-halle Einblicke in das Leben von Peer und Renate McSäbel, die Kinder der letzten ech-ten Piraten. Ihre Eltern sehen keine Zukunft mehr für die beiden Sprösslinge und schi-cken diese in ein Edel-Internat, um einen richtigen Beruf zu erlernen. Dort prallen zwei Welten aufeinander – einerseits die wohlerzogenen Töchter und Söhne gekrön-ter Häupter, andererseits Peer und Renate, die weder Regeln noch Manieren kennen. Nach und nach erringen sie aber die Achtung ihrer Mitschüler – niemand erzählt solch grausige Schauergeschichten wie Peer und Renate. Nach dem Maskenball zum Schulabschluss gründen die Geschwister ein Unternehmen: Fortan laden sie als Inhaber der McSäbel-Tours Touristen auf abenteuer-liche Schiffsreisen ein.

 

"Mit der Planung haben wir bereits im Janu-ar begonnen", sagt Luca, der im Musical einen Reporter des "Tele Engelburg" spielte. "Wir konnten die drei Rollen, die wir am liebsten spielen würden, aufschreiben. Dann haben unsere Lehrerinnen die Rollen ver-teilt." Jede Schülerin und jeder Schüler er-hielt mindestens eine Sprechrolle, viele übernahmen gleich zwei verschiedene Charaktere oder begleiteten die Lieder mit ihren Instrumenten. Die Lieder, gesungen als ein- oder mehrstimmiger Chor, untermalten sie jeweils mit verschiedenen Effekten: So kamen Muscheln als Tonerzeuger oder Säbel als Showeinlagen zum Einsatz.

 

Auch hinter den Kulissen waren die Dritt-klässler gefordert: Oft blieb ihnen weniger als eine Minute um sich komplett umzuzie-hen oder das Bühnenbild umzubauen. Das erforderte eine detaillierte Planung und die Mithilfe jedes Einzelnen. Das aufwendig gestaltete Bühnenbild mit dem fahrenden Piratenschiff, dem Internatszimmer, der Küche und dem Schulzimmer trug ihren Teil zum gelungenen Musicalabend bei. Auch dank der Unterstützung des Hauswarts und der Leihgaben vieler Kostüme und Requisi-ten, waren die vier Aufführungen ein voller Erfolg und werden allen Mitwirkenden und Zuschauern noch lange in bester Erinnerung bleiben. (pd)