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Die Engelburger 6.Klässler am Klimafest

Klimafest vom 20.11.2012 in der Umweltarena in Spreitenbach

6. Klasse E. und Hp. Denoth / 6. Klasse A. Hohl Engelburg

 

ein Schüleraufsatz

 

Am Morgen bin ich bereits um 04.30 Uhr aufgestanden. Bereits am Vorabend habe ich meinen Rucksack fürs Klimafest gepackt. Da waren zwei Sandwiches, ein Mandarinli, etwas zum Trinken, ein kleines Sitzkissen, Süsses, Schreibzeug und 10 Franken drin. Um 06.45 Uhr fuhr das Postauto ab Engelburg Dorfplatz. Am Bahnhof St. Gallen angekommen, mussten wir ziemlich zügig aufs Gleis eins in den Zug umsteigen.

 

Nach ungefähr siebzig Minuten kamen wir am Zürich HB an, stiegen dann um auf die S-Bahn. Die zehnminütige Fahrt nach Killwangen-Spreitenbach verlief reibungslos.

Dort angekommen gelangten wir via Regio- Bus in die Umweltarena.

 

Es war wirklich eindrücklich zu sehen, dass das Dach der Umweltarena komplett mit Solarzellen-Platten überdeckt war. Als Eintritt in die Umweltarena erhielt jeder von uns einen Button, auf dem „I love Klimapioniere“ stand.

 

In der Halle angekommen, gab es für alle Kinder und Erwachsenen eine wieder auffüllbare Trinkflasche. Diese durften wir behalten. Als ich das Innere der Umweltarena erblickte, dachte ich, zu träumen. In der riesigen Halle bewegten sich etwa 1600 Menschen. Nachdem wir in der Garderobe unsere Jacken und Rucksäcke deponiert hatten, gaben uns unsere Lehrerinnen Frau Hohl und Frau Denoth weitere Informationen zum Aufenthalt in der Umweltarena.

 

Bei einem kleinen Stand füllten wir unsere Trinkflaschen auf und verpflegten uns aus dem Rucksack oder am Stand. Da gab es Äpfel und Schoggibrötli.

 

In Gruppen durften wir bis um viertel vor Elf an die Umweltausstellung, die sich in der Halle befand. Mit gefiel der Laser-Fussball am besten. Kurz vor elf Uhr wurden wir in die Mitte der Halle gerufen, um mit unseren Klassen die Plätze für das Klimafest einzunehmen. Ueli Schmetzer aus dem Schweizer Fernsehen moderierte den Anlass. Es kamen später Frau Dr. Kathrin Amacker (Leiterin der Unternehmenskommunikation Swisscom) und Herr René Estermann (CEO myclimate) mit auf die Bühne dazu.

 

Und dann endlich kam die Person, auf die wir alle sehnlichst gewartet hatten:

DR. BERTRAND PICCARD (Initiator, Klimapionier, Luftfahrtpionier, Präsident und Pilot Solar Impulse, Psychiater,...)!!! Er erzählte Spannendes über das Projekt Solar Impulse und dass wir alle hier in der Halle im Besitz einer Solarzelle auf der HAB-SIB (Solarflugzeug) wären. Toll!! Es gab danach eine öffentliche Fragerunde, bei der man Herrn Piccard direkt Fragen stellen konnte. Um den ganzen Anlass zu umrahmen, gab es auch eine musikalische Darbietung vom Beatboxer Knackeboul. Das Konzert von ihm war bombastisch.

 

Um etwa ein Uhr mittags war der offizielle Teil des Festes vorbei. Wir nutzten die Zeit nochmals, um die Ausstellung zu besuchen oder was zu essen. So gegen zwei Uhr schnappten wir unsere Jacken und Rucksäcke und fuhren überglücklich mit einem für uns unvergesslichen Erlebnis nachhause.

 

 

 

Bertrand Piccard - ein Pionier - ( ein Schüleraufsatz )

 

Am Klimapionierfest vom 20.11.12 hat uns Bertrand Piccard eindrücklich erklärt, was ein Pionier ist, nämlich ein Mensch mit unglaublichen Ideen, der wie er z.B., mit einem Heissluftballon die ganze Erde umrundet hat. Ein Pionier muss viel wissen und klare Ziele haben. Er darf nicht schnell aufgeben! Ein Pionier ist neugierig, klug und hat immer wieder neue Ideen. Ein Pionier ist ein Forscher, eigentlich auch fast ein Erfinder. Wichtig ist für ihn, viel Geduld zu haben.

 

Ein Pionier denkt klar, er muss etwas Faszinierendes vorhaben, damit immer mehr Menschen auf ihn aufmerksam werden. So kann er auch Sponsoren auftreiben. Er muss auch immer wieder damit rechnen, dass etwas misslingen kann. Dann muss er darüber nachdenken, wie man dies dann besser machen könnte. Ein Pionier muss immer positiv denken und freundlich sein. Er darf die Freude an seinem Projekt nicht verlieren, sonst ist es schwer, seine Arbeit weiter zu treiben.

 

Er muss auch wissen, dass er mit seinem Projekt eventuell sein Leben riskiert. Dies gilt in diesem Fall speziell für Bertrand Piccard, der mit seinem Solarflugzeug im Jahr 2015 die Welt mit Solarkraft umrunden möchte.