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Musiklager 2012 in Mannenbach

Leckeres Essen, schöne Tage, kalte Nächte, viel Musik, Spass, keine Eltern… Das gehört alles zu einem tollen Musiklager. Und genau so war unser Musiklager 2012.

Wir waren schon alle am Bahnhof versammelt, lachend und voller Vorfreude, als unser Zug kam. Also liefen wir mit unsern Koffern schnell zum Gleis, umarmten nochmals unsere Eltern und stiegen in den Zug. In diesem Zug mussten wir eine halbe Ewigkeit fahren, aber viel gelacht wurde auf jeden Fall! Als wir dann aus dem Zug stiegen und das schöne Wetter geniessen wollten, kam aber schon die erste Überraschung: Zuerst mussten wir noch laufen. Und zwar nicht nur gerade aus, nein, einen „Berg“ hinauf! Aber schliesslich haben wir es alle geschafft und konnten in unsere Zimmer gehen. Kurz danach gab es ein erstes Mal Znacht: Ausgehöhlte Brötli gefüllt mit Gerstensuppe! Nachher gab es schon bald ein Abendritual von Frau Haas. Müde gingen wir dann alle ins Bett, doch geschlafen wurde noch lange nicht!!!

Am nächsten Morgen gab es zuerst wieder ein Morgenritual mit Tai- Chi. Dann wurden wir in Gruppen aufgeteilt. In diesen „Familien“ blieben wir dann die ganze Woche und übten die Stücke des Musicals. Mit Klavieren, Querflöten, Gitarren, Geigen, Gesang, Saxophone, Trompete, Posaune und auch noch Schlagzeug fand an diesem Abend unsere erste Gesamtprobe statt. Es war sehr anstrengend, aber die Vorstellung, nachher etwas leckeres essen zu können, war dann doch noch besser. Viel zu früh mussten wir wieder ins Bett aber alle freuten sich auf den nächsten Tag.

Es war erst Donnerstag, als uns während des Musizierens bewusst wurde, wie schnell die Zeit doch verging. Aber es war auch allen Kindern klar, dass die letzte Nacht für die Leiter anstrengender werden würde… Am Nachmittag spazierten wir zum See und durften danach noch ins Dorflädeli. Dort haben wir uns mit Sachen für die Heimreise eingedeckt und liefen wieder den Berg hinauf in unser Haus. Dort gab es dann Chinesisch zum Abendessen. Das hat uns gerade wieder an den letzten Mittag erinnert: Es gab Spanferkel. Schon am Morgen in der Früh musste die Köchin aufstehen, um uns ein leckeres Ferkel zu braten und das mit vollem Erfolg.

Am Donnerstagabend gab es ein ganz spezielles Abendritual. Wir sassen um das Feuer und spielten mit den selbstgebastelten Masken Pantomimen. Es hat wahnsinnig Spass gemacht

wir fanden es schade, schon ins Bett gehen zu müssen.

Freitagmorgen: Traurig aber zugleich auch toll! Zumindest für uns Mädchen, denn die Jungs wurden in der letzten Nacht erwischt und hatten jetzt das WC-Putzen am Hals! Doch schliesslich wurden auch sie fertig und wir konnten uns wieder der letzten Gesamtprobe widmen. Leider ging sie schnell wieder vorbei und wir mussten zum Bahnhof.

Diese Zugfahrt verging viel zu schnell, aber wir haben sie genossen und freuen uns wieder auf unsere Eltern. Viele standen schon am Bahnhof. Als wir sie sahen wussten wir:

Das tolle Musiklager in Mannenbach ist vorbei!

Tja, da müssen wir uns wohl bis nächsten Herbst gedulden…

Catrina Häseli